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Ernährung
Rote Bete – Das Sportler-Gemüse

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 11.04.2017
Rote Bete – Das Sportler-Gemüse
© karepa - Fotolia.com

Immer mehr Spitzensportler wie der britische Leichtathlet Mo Farah trinken regelmässig Rote-Bete-Saft, um alle Rekorde zu brechen. Denn Rote-Bete Saft macht leistungsfähiger und fördert nach harten Einheiten die Regeneration. Anders als illegale Dopingmittel, die dem Körper zu viel abverlangen und noch Jahre später zu schweren gesundheitlichen Folgeschäden führen können, trägt Rote-Bete-Saft ohne Nebenwirkungen zur Stärkung bei. Eine Studie hat nun gezeigt, warum in der Roten Rübe so viel Power steckt.

Rote Bete – Jungbrunnen und Kraftspender

Die Rote Bete ist eine Rübe, die es wirklich in sich hat. Die auffällige rote Farbe ist auf den Farbstoff Betanin zurückzuführen. Dabei handelt es sich um ein Antioxidans, das den Körper auf vielerlei Arten unterstützt, unter anderem die Leber entlastet und unser Immunsystem stärkt.

Des Weiteren enthält die Rote Bete viel Folsäure – 200 g Rote Bete decken bereits 40 Prozent des Tagesbedarfs. Auch Eisen und Vitamine der B-Gruppe finden sich reichlich in der Roten Bete. Dieser Vitalstoff-Mix unterstützt die Blutbildung und schützt die Gefässe vor Ablagerungen, weshalb die gesunde Knolle als vorbeugendes Heilmittel gegen Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt anerkannt ist.

Die Rote Bete ist aber auch als Jungbrunnen und Kraftspender bekannt – Eigenschaften, die inzwischen auch durch die moderne Forschung bestätigt werden konnten.

Eine im Fachjournal American Journal of Physiology – Renal Physiology veröffentlichte Studie hat nun zum wiederholten Mal gezeigt, dass insbesondere Sportler sehr von der Roten Rübe profitieren können.

Pflanzliche Proteine

Sport: Rote-Bete-Saft erhöht die Leistungsfähigkeit

Ein Forscherteam um Jae-Seok Lee von der Kyung Hee University in Südkorea hat herausgefunden, dass sich der regelmässige Genuss des Rote-Bete-Safts positiv auf das Herz und das Gefässsystem auswirkt und während des Trainings die Ausdauer steigert.

An der Studie nahmen 14 junge und gesunde Männer teil. Sie tranken für 15 Tage täglich einen Rote-Bete-Saft, der rund 400 mg Nitrat enthielt.

Nitrate kommen ganz natürlich im Boden vor, werden aber auch in Form von Düngemitteln ausgebracht. Die Pflanzen nehmen Nitrat über die Wurzeln auf und wandeln es in energiereiches Eiweiss um. Das überschüssige Nitrat wird gespeichert, wobei die Speicherkapazität je nach Pflanze unterschiedlich ausfällt: Gemüsesorten wie Blattsalate, Kohlrabi, Spinat, Radieschen und Rote Bete speichern besonders viel Nitrat.

Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Nitrate im Rote-Bete-Saft den Blutdruck auf natürliche Weise senken, die Blutgefässe erweitern sowie die Durchblutung fördern und überdies dafür sorgen, dass das Herz während des Trainings weniger Sauerstoff benötigt. Alle diese Eigenschaften erhöhen bei sportlicher Aktivität nun merklich die Leistungsfähigkeit.

Die Wissenschaftler kamen somit zum Schluss, dass durch das regelmässige Trinken von Rote-Bete-Saft beim Sport mehr Sauerstoff zu den Muskeln transportiert wird und die Belastung des Herzens verringert wird.

Dabei sollte aber berücksichtigt werden, dass Nitrate unter gewissen Umständen – denen vorzubeugen gilt – einen negativen Effekt mit sich bringen können.

Rote Bete: 7 Tipps zu Kauf, Lagerung und Zubereitung

Nitrate gelten als doppelschneidiges Schwert, da sie sich einerseits sehr positiv auf die Gesundheit auswirken können (in der richtigen Dosis), andererseits bei falscher Lagerung, schlechter Hygiene und unsachgemässem Transport der Lebensmittel in Nitrit umgewandelt werden können, das an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt ist.

Doch es gibt einige Dinge, die Sie diesbezüglich berücksichtigen können:

  • Tipp 1: Entscheiden Sie sich für Rote Beten, die im Freiland gewachsen sind, da Glashausgemüse meist mehr Nitrat enthält.
  • Tipp 2: Kaufen Sie Rote Bete aus biologischer Landwirtschaft, da durch den verminderten Düngemitteleinsatz weniger Nitrate in die Pflanzen und ins Grundwasser gelangen.
  • Tipp 3: Setzen Sie auf Rote Bete aus Ihrer Region, da die Transportwege viel kürzer sind.
  • Tipp 4: Achten Sie beim Einkauf darauf, dass sich die Rote Bete nicht weich, sondern prall anfühlt – ein Zeichen für frisches bzw. optimal gelagertes Gemüse.
  • Tipp 5: Lagern Sie Ihre Rote Bete im Gemüsefach des Kühlschranks oder im Keller, da durch hohe Temperaturen die Nitritbildung angekurbelt wird.
  • Tipp 6: Da Bakterien, die sich in oder auf der roten Knolle befinden, Nitrat in Nitrit umwandeln können, sollten Sie einmal zubereitete Rote Bete nicht wieder aufwärmen, da dieser Vorgang zur vermehrten Nitritbildung beitragen kann.
  • Tipp 7: Vitamin C hemmt die Nitritbildung: Wenn Sie z. B. zu Rote-Bete-Gerichten ein Glas Orangensaft trinken oder den Rote-Bete-Saft mit Zitronensaft abschmecken, können Sie der Umwandlung von Nitrat zu Nitrit gekonnt entgegenwirken.

Sie möchten noch mehr über die Heilkraft und Zubereitung der Roten Bete erfahren? Weitere interessante Infos und feine Rezepte finden Sie: hier.

Weitere Rezepte mit der Roten Bete finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank z. B. hier:

Basischer Rote-Bete-Kartoffel-Topf

Rote-Bete-Suppe

Rote-Bete-Auflauf

Ayurvedischer Rote-Bete-Salat

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Gazu schrieb am 27.10.2017

Hallo Zentrum der Gesundheit Team, also ich habe seit einigen Tagen auch mit einer Roten Beete Kur begonnen. Jeden Morgen nach dem Aufstehen schäle ich mir 2 ungekochte Rote Beeten und einen Granatapfel. Ich werfe diese in den Entsafter und gebe zum Schluss noch Aronoia Muttersaft hinzu. Schmeckt wirklich nicht schlecht. Man liesst ja überall das es sehr gut vor Krebs schützen soll. Ich mache das ganze präventiv.

Etliche wissenschaftliche Studien belegen angeblich das Rote Beete den Krebs auch heilen kann. So hat ein Arzt wohl einem Lungenkrebspatienten 6 Wochen lang täglich Rote Beete Saft gegeben. Nach 6 Wochen soll der Tumor verschwunden sein. Heute habe ich aber erfahren das aus Nitrit Nitrosamin wird und das ganz und garnicht gut sein soll für den menschlichen Körper. Zugleich lese ich bei Ihnen das Vitamin C das Nitrit zerstören soll.

Ja was ist denn jetzt korrekt? Heutzutage weiß man ehrlich gesagt nicht mehr was man essen soll um gesund zu bleiben. Vorallem der lockere Umgang mit GMO Nahrung bereitet einem doch Sorgen... Wenn Vitamin C das Nitrit zerstören soll, dann wäre es doch in Ordnung nur Rote Beete zu essen, weil Rote Beete Vitamin C enthält? Ich wäre für eine klärende Antwort dankbar. Elvis

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Hallo Elvis

Es gibt auch Berichte, denen zufolge Karottensaft Krebs heilte, Berichte, die zeigten, dass grüne Smoothies Krebs heilten oder dass generell Rohkost Krebs heilte. Daher ist es prinzipiell das Allerbeste, immer einmal abzuwechseln. Heute Rote-Bete-Saft, morgen Karottensaft, übermorgen Kohlsaft, dann Blaubeersaft oder was auch immer gerade zur Hand ist, dann wieder Rote Bete usw. Denn nahezu jedes Gemüse und jede Frucht enthält Stoffe, die entzündungshemmend, antioxidativ, krebsfeindlich etc. wirken.

Ja, stimmt, Nitrit kann zu Nitrosaminen werden. Rote Bete aber enthalten kein Nitrit, sondern Nitrat. Nur unter bestimmten Bedingungen kann dieses zu Nitrit werden. Und auch dieses kann nur unter bestimmten Bedingungen zu Nitrosaminen werden.

Vitamin C hilft, diese Umwandlungen zu hemmen. Dazu muss der Körper über den Tag gleichmässig mit Vitamin C versorgt werden, was bei einer gesunden Ernährung normal ist, da man mit fast jeder Mahlzeit/Zwischenmahlzeit auch reichlich Vitamin C zu sich nimmt. Auch verhindert ein gesundes Magenmilieu die befürchtete Umwandlung. Es ist also deutlich ungünstiger, z. B. regelmässig Bier zu trinken, das direkt Nitrosamine enthält oder Wurst zu essen, die Nitrite enthält, als Rote-Bete-Saft zu geniessen, der lediglich völlig ungiftiges Nitrat enthält.

Viele Grüsse

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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