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Vorsorge Gesundheit
Omega-3-Fettsäuren senken die Entzündungswerte

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 12.08.2017
Omega-3-Fettsäuren senken die Entzündungswerte
© al1962 - Shutterstock.com

Eine Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren lässt bestimmte Entzündungswerte im Blut um bis zu zwölf Prozent sinken. Omega-3-Fettsäuren sollten daher in jedem Fall zur ganzheitlichen Therapie einer jeden Problematik gehören, die auf einer chronischen Entzündung basiert und auf eine Senkung der Entzündungswerte abzielt. Dazu zählen Gelenkprobleme genauso wie Diabetes, Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen und sogar Krebs. Insbesondere das Krillöl bietet sich hier als leicht verträgliche und sehr gut resorbierbare Quelle hochwertiger Omega-3-Fettsäuren an.

Entzündungswerte mit Omega-3-Fettsäuren senken

Steigende Entzündungswerte im Blut können auf vielerlei Krankheiten hinweisen, die alle mit chronisch entzündlichen Prozessen einhergehen.

Neben den typischen chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Arthritis, Colitis ulcerosa, Parodontitis etc. werden inzwischen viele weitere Krankheiten mit chronischen Entzündungen in Zusammenhang gebracht, wie z. B. Diabetes, Multiple Sklerose, Alzheimer, Bluthochdruck, Tinnitus und viele weitere mehr.

Es ist daher unbedingt erforderlich, hohe Entzündungswerte wieder auf einen Normwert zu senken. Omega-3-Fettsäuren können dabei helfen.

Basencitrat

Omega-3-Fettsäuren gegen Entzündungen

Der menschliche Organismus benötigt Omega-3-Fettsäuren für die verschiedensten Aufgaben. Sie sind beispielsweise an der Herstellung von Hormonen, am reibungslosen Funktionieren des Stoffwechsels und auch an der Funktionsfähigkeit des Immunsystems beteiligt.

Dass fehlende Omega-3-Fettsäuren eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen spielen und Entzündungswerte erhöhen können, beweist eine Studie von Forschern des Ohio State University College of Medicine.

Janice K. Kiecolt-Glasers Team führte eine Beobachtungsstudie an 138 gesunden Frauen mittleren und höheren Alters durch. Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen betrug etwas mehr als 50 Jahre. Sie alle waren übergewichtig und ihr Lebensstil war bewegungsarm.

Die Teilnehmerinnen wurden in drei Gruppen eingeteilt:

Eine Gruppe bekam ein Placebo verabreicht, die anderen beiden erhielten ein Nahrungsergänzungsmittel mit 2,5 beziehungsweise 1,25 Gramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag.

Weder die Teilnehmerinnen noch die Wissenschaftler wussten während der viermonatigen Studie, welcher der drei Gruppen die jeweilige Teilnehmerin angehörte.

Kiecolt-Glaser und ihre Kollegen untersuchten sodann verschiedene Entzündungswerte im Blut der Teilnehmerinnen.

Omega-3-Fettsäuren drosseln Entzündungswerte

Die Entzündungswerte wie z. B. der Blutspiegel des Entzündungsmarkers Interleukin-6 sank bei den Teilnehmerinnen, die Omega-3-Fettsäuren erhielten, um zehn (1,25 Gramm/Tag) beziehungsweise ganze zwölf (2,5 Gramm/Tag) Prozent.

Bei den Frauen aus der Kontrollgruppe stiegen diese Entzündungswerte hingegen um 36 Prozent.

Der Tumornekrosefaktor gehört ebenfalls zu den Entzündungswerten. Er stieg in der Kontrollgruppe um zwölf Prozent.

Die Teilnehmerinnen, die Omega-3-Fettsäuren eingenommen hatten, erfuhren dagegen einen um 0,2 bis 2,3 Prozent sinkenden Wert dieses Faktors.

Eine ausreichende Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren kann folglich eindeutig Entzündungen im Körper vorbeugen bzw. vorhandene Entzündungen eindämmen und Entzündungswerte senken.

Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung gegen zu hohe Entzündungswerte

Die Ergebnisse dieser Studie belegen aufs Neue, dass essentielle Fettsäuren wie die Omega-3-Fettsäuren ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung sein sollten.

Gerade Menschen, die an Gewicht verlieren möchten, achten meist auf eine fettarme Ernährung. Das sollte jedoch gar nicht das Ziel sein. Im Gegenteil. Ein Omega-3-Fettsäuren-Mangel könnte das Ergebnis sein und damit eine merkliche Neigung zu chronischen Entzündungen mit steigenden Entzündungswerten.

Viel wichtiger wäre es, sich darauf zu konzentrieren, die richtigen Fette aufzunehmen.

Manche gesättigten Fettsäuren (im Übermass) oder gar Transfettsäuren, wie sie in tierischen Produkten bzw. in Fertigprodukten vorkommen, schaden der Gesundheit und machen tatsächlich dick.

Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren hingegen benötigt unser Körper dringend. Sie helfen durch ihre gesundheitsfördernde Wirkung sogar beim Abnehmen, indem sie u. a. die "guten" Darmbakterien pflegen.

Mehr über die positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren lesen Sie hier: Omega-3 Fettsäuren

Lebensmittel, die viele Omega-3-Fettsäuren enthalten, sind beispielsweise Walnuss-, Hanf- oder Leinöl sowie Chiasamen.

Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Sie in ausreichendem Mass Omega-3-Fettsäuren aufnehmen, um Ihre Entzündungswerte zu senken, können Sie auch auf ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel, wie z. B. das Krillöl oder für Veganer das DHA-Algenöl zurückgreifen.

Im Gegensatz zu Fischöl ist das Krillöl übrigens deutlich verträglicher, und der unangenehm fischige Geschmack fällt weg.

Lesen Sie hier mehr über: Entzündungshemmende Ernährung

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anonym schrieb am 01.02.2018

Guten Tag

Etwas Allgemeines zum Thema Omega 3. Mir ist aufgefallen, dass ich bei der Einnahme zwar die positiven Effekte wahrnehmen kann, sich auf der anderen Seite jedoch das Hautbild auf der Stirn massiv verschlechtert. Konkret gesagt bekomme ich dann einen Akneschub der sich aber nur auf der Stirn bemerkbar macht. Wenn ich die Kapseln (ich rede hier von Fisch- und Krillöl Kapseln - beide schon probiert) wieder absetze, verbessert sich das Hautbild wieder. Dieses "Phänomen" konnte ich nun bereits 2-3x feststellen. Sehr komisch, denn zu dieser "Problematik" habe ich im Internet keinerlei Informationen gefunden. Haben Sie eine Idee woran das liegen könnte? Am Fisch- bzw. Krillöl selbst oder an den Inhaltsstoffen? Sollte ich evtl. einfach mal die Leinöl-Kapseln probieren? Oder gar keine Kapseln sondern reines Leinöl? Was würen Sie mir empfehlen wenn ich weiterhin Omega 3 zu mir nehmen möchte, dies aber nicht ausschliesslich über die tägliche Nahrung zu mir nehmen kann / möchte?

Besten Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung.

Freundliche Grüsse

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Da Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend wirken, helfen Sie normalerweise bei der Verbesserung des Hautbildes. Nichtsdestotrotz berichten einige Menschen vom Gegenteil, nämlich einer Verschlechterung und Pickelbildung. Woran dies liegt und was sich dagegen machen lässt, müsste man mit Hilfe einer umfassenden Anamnese überlegen.

Möglicherweise benötigen Sie keine zusätzlichen Omega-3-Fettsäuren oder aber es handelt sich um eine Umstellungsreaktion, die sich nach einigen Wochen wieder legen würde. Vielleicht ist es eine individuelle Unverträglichkeit auf einzelne Fettsäuren, so dass tatsächlich das Leinöl u. U. für Sie besser wäre. Aus der Ferne lässt sich dies jedoch leider nicht feststellen.

Da Leinöl nicht mit denselben Fettsäuren wie Krillöl bzw. Fischöl versorgt, kann man auch nicht einfach raten, das eine mit dem anderen zu ersetzen. Es kommt sehr darauf an, wie Ihre übrige Ernährung ist, welche Fettsäuren Sie zuführen möchten und was Sie damit erreichen möchten.

Die Unterschiede zwischen Leinöl (kurzkettige Fettsäuren) und Fisch- bzw. Krill- oder Algenöl (langkettige Fettsäuren) haben wir hier erklärt.

Ob Kapseln mit Leinöl oder Leinöl ohne Kapseln dürfte keinen grossen Unterschied machen. Kapseln verfügen über den Vorteil, dass das enthaltene Öl nicht so schnell oxidieren und verderben kann. Wenn Sie jedoch an frisches Leinöl gelangen können (z. B. direkt aus der Mühle oder von einem zuverlässigen Händler, der das Öl vor Versand kühl und dunkel lagert) spricht nichts dagegen, dieses zu verwenden.

Alles Gute!

Ihr Team vom

Zentrum der Gesundheit

Quellen