Clever abnehmen mit slimsalabim
Cookies auf der ZDG-Website

Wir verwenden Cookies um Ihnen ein angenehmes Nutzungserlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Naturheilkunde/Therapie
Granatapfelsaft senkt den Blutdruck

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 10.03.2017
Granatapfelsaft senkt den Blutdruck
© Nitr - Fotolia.com

Eine wissenschaftliche Studie kam zu dem Ergebnis, dass Granatapfelsaft den Blutdruck senken kann. Das Trinken von Granatapfelsaft lohnt sich jedoch auch noch aus anderen Gründen. Denn der Granatapfelsaft steckt voller wertvoller Stoffe, die auch bei anderen Gesundheitsproblemen hilfreich sein können. Granatapfelsaft ist daher in jedem Fall ein empfehlenswertes natürliches Nahrungsergänzungsmittel, von dem jeden Tag ein bis zwei Gläschen getrunken werden können.

Granatapfelsaft bei hohem Blutdruck

Bluthochdruck gehört gemeinsam mit Übergewicht, Diabetes und hohen Cholesterinwerten zu den vier Beschwerden des sog. metabolischen Syndroms. Fast jeder Mensch leidet heute ab einem bestimmten Alter an mindestens einem der vier genannten Probleme.

Oft kennt man die Ursachen nicht. So auch beim Bluthochdruck.

Irgendwann misst der Hausarzt einen hohen Blutdruck und verschreibt flugs ein passendes Medikament. Ursachenforschung wird erst gar nicht betrieben.

Medikamente gegen Bluthochdruck sind jedoch nicht ohne. Das heisst, ihre Nebenwirkungen führen nicht selten gleich zum nächsten Gesundheitsproblem.

Es ist daher eine gute Idee, zunächst einmal natürlichen Methoden zur Blutdrucksenkung eine Chance zu geben.

Der Granatapfelsaft gehört dazu und bereitet mit Sicherheit mehr Genuss als das Schlucken einer riskanten Pille.

Curcuperin

Bluthochdruck: 330 Milliliter Granatapfelsaft täglich

Ein Forscherteam um Anthony Lynn wollte herausfinden, wie sich der Granatapfelsaft auf die Herzgesundheit auswirkt.

Zu diesem Zweck führten sie eine placebokontrollierte Studie mit 51 gesunden Männer und Frauen zwischen dreissig und fünfzig Jahren durch. Die Probanden bekamen vier Wochen lang entweder jeden Tag 330 Milliliter Granatapfelsaft oder ein flüssiges Placebo zu trinken.

Am Anfang und am Ende der Studie überprüften die Wissenschaftler Pulsgeschwindigkeit und Blutdruck der Teilnehmer. Darüber hinaus untersuchten sie das antioxidative Potential des Blutes, also wie gut das Blut gegen freie Radikale geschützt ist.

Auf die Pulsfrequenz und den Schutz vor freien Radikalen hatte der Granatapfelsaft im Rahmen der vorliegenden Studie überraschenderweise keinerlei Einfluss.

Den Blutdruck hingegen senkte er bei den Studienteilnehmern – und zwar signifikant. Zusätzlich hat der Granatapfelsaft aber noch viele weitere positive Wirkungen auf die Gesundheit:

Granatapfelsaft bei Sarkoidose und Diabetes

Granatapfelsaft kann beispielsweise die Aktivität des Enzyms ACE ( Angiotensin Converting Enzyme) hemmen. Ein hoher ACE-Spiegel im Blut wird unter anderem mit der Autoimmunerkrankung Sarkoidose in Verbindung gebracht.

Sarkoidose, auch als Morbus Boeck bekannt, kann Entzündungen mit knötchenförmigen Gewebeveränderungen im ganzen Körper auslösen. Am häufigsten ist die Lunge befallen. Sarkoidose kann jedoch auch die Leber, die Augen oder gar das Herz befallen und im letzteren Falle gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen.

Granatapfelsaft kann daher zur ganzheitlichen Begleittherapie der Sarkoidose gehören.

Die Ergebnisse einer weiteren Studie legen die Vermutung nahe, dass man mit Granatapfelsaft auch einer Diabeteserkrankung vorbeugen kann. Im Modell konnte Granatapfelsaft nämlich die Insulinresistenz, einen der Risikofaktoren für Diabetes, senken.

Das Fernstudium der ganzheitlichen Ernährungsberatung

Granatapfelsaft gegen Krebs

Neben der Sarkoidose bekämpft der Granatapfelsaft noch weitere schwere Krankheiten, wie z. B. Krebs und Arthritis.

Bei Brustkrebs soll der Granatapfelsaft gar die Metastasenbildung aufhalten. Und aufgrund seiner entzündungshemmenden und antioxidativ wirksamen sekundären Pflanzenstoffe hilft er bei chronisch entzündliche Krankheiten nahezu aller Art.

Die sekundären Pflanzenstoffe des Granatapfels sollen im Vergleich zum Grüntee sogar über eine dreimal stärkere Anti-Krebs-Wirkung verfügen.

Details dazu lesen Sie hier: Granatapfel gegen Brustkrebs

Granatapfelsaft gegen Muskelkater

Auch Sportler können den Granatapfelsaft für sich nutzen, da er auch gegen so profane Zipperlein wie Muskelkater zu helfen scheint.

Nach intensivem Training nämlich sorgt der Granatapfelsaft dafür, dass sich Muskeln schneller wieder regenerieren können.

Eine Studie hatte gezeigt, dass Muskelkater und Schwächegefühl nach aussergewöhnlich intensivem Training schneller zurückgingen, wenn die Probanden Granatapfelsaft konsumierten.

Sollten Sie also eine der genannten Problematiken bekämpfen wollen, dann essen Sie in der Granatapfelsaison (Oktober bis Dezember) täglich ein bis zwei Granatäpfel oder trinken Sie (auf zwei Portionen verteilt) 330 ml Granatapfelsaft pro Tag.

Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater

Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?

Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.

Mehr zu diesem Artikel

Schlagwörter

Teilen Sie diesen Artikel

Leserkommentare

Alle 1 Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar

Um einen Kommentar abzugeben müssen Sie angemeldet sein.

Anmelden Registrieren

Zuletzt kommentiert

Anonym schrieb am 09.12.2017

Guten Tag liebes ZdG. :). Mich würde interessieren, ob man das weiße vom inneren des Granatapfels mitessen kann/sollte. Eventuell habdelt es sich ja hierbei ebenfalls wie beispielsweise das Weiße von Zitrusfrüchten oder die Schale von Kürbissen um ein weiteren kraftvollen Bestandteil eines Lebensmittels den wir zu Unrecht verschmähen. Lieben Gruß

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

In vielen Studien wird insbesondere auf den Antioxidantien- und Polyphenolgehalt dieser weissen Haut hingewiesen. Sie ist hier also besonders wertvoll. Allerdings ist sie auch sehr bitter. Doch genügen auch bereits geringe Mengen, um in den Genuss der antioxidativen Wirkung zu gelangen.

Alles Gute!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

Quellen