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Naturheilkunde/Therapie
Kein Eierstockkrebs dank gesunder Ernährung

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 08.03.2017
Kein Eierstockkrebs dank gesunder Ernährung
© larcobasso - Fotolia.com

Eine gesunde Ernährung kann das Risiko reduzieren, an Eierstockkrebs zu erkranken, wie neue wissenschaftliche Daten zeigen. Während immer mehr Studien veröffentlicht werden, die auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Fleischverzehr hinweisen, wird gleichzeitig immer deutlicher, dass eine gesunde Ernährung aus viel Obst und Gemüse sowie pflanzlichen Proteinquellen hervorragend zur Krebs-Prävention eingesetzt werden kann.

Gesunde Ernährung schützt vor Eierstockkrebs

Eine gesunde Ernährung kann Sie vor Eierstockkrebs beschützen. Das zumindest verkündeten Wissenschaftler bei der achten Konferenz der amerikanischen Krebsforschungsvereinigung (American Association for Cancer Research (AACR)), die vom 13. bis 16. November 2015 stattfand.

Besprochen wurde unter anderem, dass es derzeit noch keine zuverlässigen Screenings gäbe, um Eierstockkrebs frühzeitig erkennen zu können. Daher werde diese Krebsform oft erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt – so die Studienautorin Dr. Bonnie Qin vom Rutgers Cancer Institute in New Jersey. "Daher sollten wir wenigstens solche Aspekte der Lebensweise beleuchten, die jeder selbst beeinflussen kann, um sein Krebsrisiko so gering wie möglich zu halten, wie z. B. spezielle Änderungen der Ernährungsweise.“

Kokosöl

Beste Eierstockkrebs-Vorsorge: Antioxidantien in der Nahrung

Eierstockkrebs ist bei Frauen in den USA die fünfthäufigste Ursache eines krebsbedingten Todes, in Deutschland ist er gar die vierthäufigste Todesursache. Der Eierstockkrebs gehört aufgrund seiner meist späten Entdeckung zu jenen Krebsarten mit nicht so guten Heilungschancen. Prävention ist hier also von besonders grosser Wichtigkeit. Wie gut Antioxidantien zur Eierstockkrebsvorsorge beitragen können, haben wir in diesem Artikel beschrieben: Zwei Lebensmittel gegen Eierstockkrebs

Um den Einfluss der Ernährung auf das Eierstockkrebsrisiko konkret einschätzen zu können, analysierte Dr. Qin die Ernährung von 415 Frauen mit Eierstockkrebs sowie die Ernährung von 629 gesunden Frauen – wobei sie sich der Daten aus der African-American Cancer Epidemiology Study bediente, einer bevölkerungsbezogenen Fall-Kontroll-Studie zu Eierstockkrebs bei Frauen in den USA.

Gesunde Ernährung senkt das Krebsrisiko

Dabei zeigte sich, dass Frauen, die mindestens im Jahr vor ihrer Diagnose nur wenig Gemüse, dafür zucker- und fettreiche Speisen assen und gezuckerte oder alkoholische Getränke sowie gekaufte Säfte zu sich nahmen, eher Gefahr liefen, an Eierstockkrebs zu erkranken als jene Frauen, die sich gesund ernährten. Letztere hatten ein um 34 Prozent reduziertes Eierstockkrebs-Risiko im Vergleich zu den ungesund essenden Frauen.

In der Gruppe der älteren Frauen (nach der Menopause) sank das Eierstockkrebs-Risiko mit einer gesunden Ernährung sogar um 51 Prozent gegenüber den Frauen, die sich ungesund ernährten.

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Gesunde Ernährung gegen Krebs

Dr. Qin erklärte, dass zu einer gesunden Ernährung ein hoher Verzehr an Gemüse gehörte, ausserdem pflanzliche Proteinquellen wie Bohnen und andere Hülsenfrüchte sowie Nüsse und ab und zu Meeresfrüchte. Gleichzeitig meidet man die sog. leeren Kalorien wie Zucker, Alkohol und gesüsste Getränke. Auch achtet man auf eine ausreichende Versorgung an Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA).

In weiteren Studien will man nun feststellen, welche speziellen Nährstoffe es sein könnten, die ganz besonders zum reduzierten Krebsrisiko beitragen. Doch was immer auch dabei herauskommen mag, es wird nichts daran ändern, dass eine gesunde und qualitativ hochwertige Ernährung nicht nur das Krebsrisiko reduziert, sondern auch viele andere chronischen Beschwerden bessert oder diesen zuvorkommen kann.

Quelle:

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