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Ernährung
Bier mit Gift

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 03.08.2016
Bier mit Gift
© Africa Studio - Shutterstock.com

Bier gehört besonders im Sommer zum Lieblingsgetränk ganzer Nationen. Schnell ist ein Liter die Kehle hinab geflossen – oder auch mal mehr. Im Bier aber befindet sich ein Gift, das von winzigen Pilzen produziert und ins Bier entlassen wird. Je mehr Bier Sie also trinken, umso kritischer wird es. Denn Pilzgifte sind äusserst toxisch, schaden der Leber und können – gemeinsam mit dem Bieralkohol – zu allerlei Gebrechen beitragen.

Pilzgifte im Bier

Forscher der University of Valencia (Spain) analysierten, welche Biersorten wie viele Mengen Pilzgifte (Mykotoxine) enthalten. Mykotoxine werden von bestimmten mikroskopisch kleinen Pilzen produziert, die sich im Bier befinden. Die Wissenschaftler stellten fest, dass ein Bierkonsum von mehr als einem Liter pro Tag ziemlich problematisch werden könnte, da die Giftmenge dann eindeutig problematische Werte erreichen würde.

Die Forscher Berrada und Rodriguez vom UV Department of Preventive Medicine untersuchten 154 Biermarken aus ganz Europa. In fast 60 Prozent aller Biersorten wurde das Pilzgift Dexynivalenol (DON) gefunden. In 9 Prozent der Biere das sogenannte HAT-2.

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Keine Grenzwerte für Pilzgifte im Bier

Die durchschnittliche Konzentration von DON und HT-2 betrug etwa 30 Mikrogramm pro Liter Bier. Leider gibt es zu Mykotoxinen im Bier bislang noch keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte. Im Vergleich zu Grenzwerten, die für Pilztoxine in Getreideprodukten gelten (200 Mikrogramm pro Kilogramm), sind die gefundenen Mengen im Bier jedoch vergleichsweise gering.

Allerdings ist zu bedenken, dass es sehr viel leichter fällt, viel Bier zu trinken, als eine grössere Menge Brot oder Haferflocken zu verspeisen. Daher warnen die Wissenschaftler auch davor, viel Bier zu trinken:

Ein Liter Bier ist zu viel!

"Wird ein Liter Bier pro Tag getrunken, dann erreicht man mit belasteten Biersorten schon 60 Prozent der täglichen Höchstdosis, während die noch als sicher geltenden Level für HT-2 bereits überschritten werden",

erklärt Dr. Berrada, eine der Studienautorinnen. Allerdings würde man bei einem Bierkonsum von täglich einem Liter und mehr vermutlich eher einen alkoholbedingten Leberschaden erleiden als die Auswirkungen der Pilzgifte verspüren, fügte Berrada hinzu.

Zu bedenken ist hier jedoch, dass Pilzgifte ganz besonders die Leber beeinträchtigen. Tritt daher bei Biertrinkern ein Leberschaden auf, könnte dies durchaus auch auf die gemeinschaftliche Wirkung von Pilztoxinen und Alkohol zurück zu führen sein.

Auch ist der Konsum von einem Liter Bier pro Tag nicht gar so selten. Zwar wird in der Schweiz eher wenig Bier getrunken, nämlich 57 Liter pro Kopf und Jahr. Doch schon die Spanier trinken durchschnittlich 75 Liter, die Deutschen und die Österreicher 107 Liter und die Spitzenreiter aus Irland 142 Liter Bier pro Person und Jahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es sehr viele Menschen gibt, die überhaupt kein Bier oder nur wenig Bier trinken, was die Biermenge der Viel-Bier-Trinker sodann noch deutlich erhöht.

Quelle:

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Anonym schrieb am 29.12.2017

Ist Ihnen die Geschichte bekannt, wie der Hopfen in das Bier gekommen ist? Einem bayrischem König waren seine Untertanen insgesamt zu aufmüpfig. Also ließ man den Hopfen ins Bier mischen, und hatte quasi das erste Psychopharmakum der Geschichte geschaffen. Bin selbst ein Psychopharmakum Opfer und von diesen "Medikamenten" kommt nur sehr, sehr schwer ganz wieder los! Mein erste Einnahme von diesen Mitteln war nicht freiwillig. Habe seit dieser Zeit den gewaltigen Psychiatrieapparat genau studiert und kenne seine wahren Hauptziele!

Antwort vom Zentrum der Gesundheit

Das, was man sich über die angebliche Geschichte des Bieres erzählt, ist uns bekannt. Wir glauben jedoch nicht, dass der Hopfen im Bier das erste Psychopharmakon war. Zunächst einmal genügt es voll und ganz, dem Volk Alkohol zur Verfügung zu stellen - und schon sinkt der Intellekt. Auch haben Menschen schon sehr früh psychotrope Pflanzen genutzt, sicher noch vor der Bierbrauerei. Doch im Grunde ist es völlig gleich, was oder wer nun das erste Psychopharmakon war. Wenn SIE von den Medikamenten wieder loskommen möchten, dann gibt es dafür ja Möglichkeiten und Lösungen. Sprechen Sie mir Ihrem Arzt, mit entsprechenden Beratungsstellen, mit Selbsthilfegruppen, Kliniken etc. Wir wünschen Ihnen sehr viel Erfolg dabei!

Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit

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