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Ernährung
Walnüsse beugen Alzheimer vor

  • Autor: Zentrum der Gesundheit
  • aktualisiert: 29.08.2017
Walnüsse beugen Alzheimer vor
© mates - Fotolia.com

In Walnüssen enthaltene Antioxidantien könnten Eiweissablagerungen im Gehirn verhindern und auf diese Weise Alzheimer vorbeugen oder das Fortschreiten einer bereits bestehenden Alzheimer-Erkrankung verlangsamen. Zu diesem Ergebnis kam eine wissenschaftliche Studie aus den USA. Schäden durch freie Radikale gehören zu den Ursachen der Krankheit. Walnüsse enthalten viele Antioxidantien sowie die Alpha-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Damit sind Walnüsse besonders gut in der Lage, Schäden durch freie Radikale abzuwenden.

Alzheimer mit Walnüssen vorbeugen

Die Bevölkerung der Industriestaaten wird im Durchschnitt immer älter. Die Lebenserwartung steigt, die Geburtenrate sinkt.

Schon jetzt kann die Betreuung pflegebedürftiger Menschen kaum noch bewältigt werden. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird der Alterungsprozess der Bevölkerung jedoch immer weiter fortschreiten.

Umso wichtiger ist es, dass Wissenschaftler Behandlungsmethoden für Krankheiten ermitteln, die vorwiegend ältere Menschen betreffen und den Pflegebedarf erhöhen.

Zu diesen Erkrankungen gehört Alzheimer. Diese Form der Demenz ist aktuell nicht heilbar, Medikamente können lediglich das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen – und auch dies nicht immer besonders erfolgreich.

Man weiss, dass die Symptome bei Alzheimer durch bestimmte Eiweissablagerungen im Gehirn verursacht werden.

Eine ungesunde Ernährung, giftige Ablagerungen im Körper, Schwermetalle in Impfstoffen, Bewegungsmangel und zahlreiche weitere Faktoren lassen das Alzheimer-Risiko in die Höhe schnellen.

Auch oxidativer Stress und Entzündungen im Körper spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Alzheimer.

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Walnüsse schützen vor Alzheimer

Das brachte Wissenschaftler des New York State Institute for Basic Research in Developmental Disabilities in den USA auf die Idee, die Auswirkungen von Walnüssen auf das Alzheimer-Risiko zu erforschen.

Immerhin sind Walnüsse die Nüsse mit sehr hohen Gehalten an Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren, die gemeinschaftlich freie Radikale unschädlich machen und Entzündungen vorbeugen.

Die Forscher teilten ihre Probanden (Mäuse) in drei Gruppen ein. Eine davon fungierte als Kontrollgruppe und bekam Futter ohne Walnussanteil verabreicht. Die anderen beiden Gruppen erhielten eine Nahrungsergänzung mit Walnüssen über sechs beziehungsweise neun Prozent des Futters.

Diejenigen Mäuse, die walnusshaltiges Futter erhielten, waren lernfähiger, hatten ein grösseres Erinnerungsvermögen, weniger Angst und bessere motorische Fähigkeiten als die Kontrollgruppe – und zeigten somit keine oder schwächere Alzheimer-Symptome.

Je länger die Tiere das walnussreiche Futter bekamen und je höher die Dosis war, umso deutlicher waren diese Unterschiede zu erkennen.

Walnüsse erhöhen Denkleistung

Dr. Abha Chauhan, die Leiterin der Studie betont, dass es bereits zahlreiche andere Studien zu den positiven Auswirkungen von Walnüssen auf die Gedächtnisleistung gibt.

Ihre Studie bietet nun eine Grundlage für Tests an Menschen, die weitere Erkenntnisse zum Effekt von Walnüssen auf das Alzheimer-Risiko bringen sollen.

Die Nahrungsergänzung mit Walnüssen über sechs beziehungsweise neun Prozent der täglichen Futterration entspricht übrigens etwa dreissig bis fünfundvierzig Gramm für den Menschen – was also problemlos umgesetzt werden kann!

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Freie Radikale verursachen Alzheimer

Die Forscher erklärten, dass die Eiweissablagerungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten von freien Radikalen verursacht werden können.

Durch ihre antioxidativen Eigenschaften konnten die Inhaltsstoffe von Walnüssen nicht nur präventiv helfen, sondern auch das Fortschreiten einer bereits bestehenden Erkrankung verlangsamen.

Diese Wirkung erzielten die Nüsse, indem sie das Protein Beta-Amyloid bekämpften, das einer der bedeutendsten Baustoffe der gefürchteten Eiweissablagerungen ist.

Walnussextrakt entfernt Ablagerungen im Gehirn

Eine US-Studie von 2004 lieferte bereits erste Erkenntnisse über die Wirkung von Walnüssen auf Eiweissablagerungen im Gehirn. Hier setzte ein Team des New York State Institute for Basic Research in Developmental Disabilities einen Extrakt aus Walnüssen ein.

Nach zwei bis drei Tagen konnten bis zu neunzig Prozent neuer Ablagerungen verhindert werden. Zusätzlich wurden bereits bestehende Ablagerungen sogar wieder abgebaut – auch hier waren es neunzig Prozent!

Bereits bei dieser Studie vermuteten die Wissenschaftler, dass die antioxidativen Eigenschaften der Walnüsse für diesen bemerkenswerten Effekt verantwortlich waren.

Übrigens beugen Walnüsse noch zahlreichen weiteren Erkrankungen vor. Dazu gehören etwa Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Mehr Informationen dazu, wie Sie Ihr Alzheimer-Risiko senken können, finden Sie hier: Alzheimer-Prävention: Neun Tipps zur Vorbeugung

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